6. Uwe Anton - Die Lebensboten

Odysse-Tibi6Der Abschluß des Zyklus steht im Zeichen des Kampfes zwischen der kleinen Gruppe um Perry Rhodan und Axx Cokroide. Natürlich darf es keine PR-Serie geben, und sei sie noch so kurz, ohne eine Lebensgeschichte darin unterzubringen, und so werden wir auch in die Kindheit des Axx Cokroide geführt. Auf dem Urlaubsplaneten Sartaire hoffen seine Eltern, eine schöne Zeit zu verbringen. Auch Axx genießt den schönen Sandstrand und vergisst sich ein klein wenig. Natürlich weiß er sehr genau, daß er bestraft werden wird, wenn ihn sein Vater erwischt, aber im Augenblick ist ihm das egal. Er rennt einfach los.

Und dann kommen die Gleiter. Sie schießen, feuern auf alles, was sich bewegt. Rebellen, wird dem jungen Nodronen immer klarer, aber er kann sich nicht bewegen. Sein Vater erwischt ihn im letzten Augenblick, wirft ihn ins Wasser hinaus und gibt ihm so die einzige Chance, die er noch hat. Tatsächlich, nach langen Tauchversuchen verschwinden die Gleiter. Dafür tauchen andere Gleiter auf, die eigenen Leute, die „Guten“ sozusagen. Und müssen feststellen, daß auf dem wie glasiert erscheinenden Strand niemand mehr lebt. Außer Axx.

Viele Jahre später steht der Nodrone in der Zentrale des neuen Schwarms in der Stadt Mantagir auf dem Mars oder besser der Welt, die der Mars in dieser Zukunft sein wird. Er befiehlt, den Schwarm hochzufahren und damit die Herrschaft darüber zu übernehmen. Er beobachtet, wie alle Hilfsvölker zusammenarbeiten, um das neu entstehende Gebilde zu stabilisieren. Der Schutzschirm schließt sich und langsam bekommt er das Gebilde in den Griff.

Für Perry Rhodan und Lishget On Paz ist das aber eher ein Problem. Sie erreichen die Außenhaut des Schwarms und kommen leider den entscheidenden Augenblick zu spät. Der Schirm ist bereits geschlossen. Perry Rhodan muß aber schnell erkennen, daß Lishget noch einige Überraschungen in Peto hat. Nicht nur dieses merkwürdig schimmernde Feld um den Kopf des Piloten, der eine Art SERT-Haube dieser Zeit darstellt. Nein, das Schiff hat natürlich einige Überrangcodes. Schließlich sind die Erbauer des Schwarms die Wissenschaftler von Cor'morian gewesen. Und damit haben sie sich das eine oder andere Hintertürchen offengehalten.

Als sie im Inneren des Schwarms angekommen sind, fangen die Probleme natürlich erst an, sonst wäre die Geschichte ja zu Ende. Anscheinend gibt es zwei Zentralen, die eine auf der ehemaligen Erde und die andere auf dem ehemaligen Mars. Lishget stellt klar, daß sie an beide nur schwer herankommen und wirklich, auf der Erde gibt es nicht nur umfangreiche Truppen, sondern auch einen Schutzschirm, der die Schaltzentrale des Schwarms selbst schützt. Damit bleibt nur noch Balance C, ein Planet, den keiner kennt, außer den Tambu. Lishget muß aber bekennen, daß das nicht so einfach wird (wen wundert's auch? ;-)). Man muß erst eine Schaltung auf Balance A, also der alten Erde durchführen. Dann funktioniert's auch mit Balance C. Und so fliegen sie drauflos. Natürlich hat der unglaubliche Lishget noch ein kleines Schmankerl, nämlich einen Freischaltcode für den Schirm um Balance A.

Und als sie dann ankommen am Schirm, da müssen sie auch hindurch. Was natürlich dank des Freischalt-Überrangcodes gelingt. Und als sie drin sind, können sie sich auch ganz gut tarnen, weil sie auf den Orterschirmen der Nodronen als ihresgleichen auftauchen. Ebenfalls geschickt eingefädelt von Lishget, der Rhodan zusammen mit seinem Wunderschiff KAPORNE langsam nicht nur unheimlich wird, sondern ihn regelrecht ärgert.

Mittlerweile driftet Axx immer wieder in Träume ab. Er träumt von einer Zeit, als ihm eine Truppe von Soldaten, sogenannten Noy, wie dieser Stand der Nodronen heißt, vorgesetzt wird. Unter ihnen auch Ankya, die in seinem Range steht, also ebenfalls Are'Sam ist. Sie ist wunderbar und er fragt sich, ob es Liebe auf den ersten Blick gibt. Sie werden zusammen mit einem Kollegen, der ebenfalls Are'Sam ist und seiner Truppe, sowie einem angeblichen Verräter der Rebellen in einen Stützpunkt geschickt, der auf Sartaire liegt und angeblich den Rebellen gehören soll. Möglicherweise eine vollständige, getarnte Wert. Nun wissen wir Leser natürlich schon, daß die Rebellen nur mit Beuteraumern arbeiten und keinerlei eigenen Raumschiffsbau haben (geschweige denn jemals hatten), aber dies scheint den Nodronen entweder wurscht oder sie wissen es halt nicht. Wie auch immer, Axx erweist sich als klasse. Er schafft es allerdings nicht, wirkliches Interesse auf Seiten der schönen Ankya zu erwecken. Sie scheint mehr am Konkurrenten interessiert und er will ihn schon zum Zweikampf fordern. Aber während des Auftrags hat das keinen Platz. Also konzentriert er sich auf das Problem.

Und das besteht darin, daß sie in einer Schaltzentrale stehen, in der keine Rechner funktionieren. Als die ersten Roboter auftauchen, schießt Jurzka, der konkurrierende Are'Sam, auf die Roboter und zerstört sie vollkommen. Axx ist wütend und Ankya seiner Meinung, was ihn immerhin etwas beruhigt. Aber plötzlich landet er in einem Schacht und rast die Rutsche hinunter in die Tiefe, irgendwohin, wo er sich auch noch den Arm bricht. Ankya landet ebenfalls dort, versorgt seine Verletzung und gemeinsam müssen sie sich mit Robotern schlagen. Als Jurzka sie wieder erreicht, bekämpfen sie die Roboter gemeinsam, verlieren aber immer mehr ihrer Noy, die sie begleiten, ihnen aber nicht wirklich helfen können. Schließlich wird Ankya von einem Roboter entführt und der verletzte Axx will ihr hinterher. Umsichtig wie er ist, hat er natürlich einen Peilsender an dem Anzug der Kollegin befestigt und als sie nun in einem Schacht nach oben klettern, weiß er ganz genau, auf welcher Etage sich die Frau befindet. Leider hat keiner der anderen Verständnis für seinen Wunsch, sich durch die Wand zu schießen. Also macht er das halt auf eigene Verantwortung und findet Ankya vor einem Vermögen an Diamantenartigen Gebilden stehend. Da überschlagen sich die Ereignisse und die Roboter greifen neuerlich an. Dazu kommen noch andere Personen und Axx erfährt von dem Verräter, daß er in Wahrheit gar kein Verräter ist, sondern der Ranghöchste Noy. Er entschließt sich aber, nicht darauf zu hören und erschießt den Verräter pflichtschuldigst. Auch Jurzka muß dran glauben, was Ankya in tiefe Trauer und große Wut auf Axx stürzt. Dann wird er betäubt, verliert das Bewußtsein und weiß nichts mehr von dieser Aktion, als er wieder zu sich kommt.

Dafür wird er aber zu den Zwillingsgötzen geholt, die sich den hoffnungsvollen Noy gerne genauer anschauen wollen. Sie scheint von ihm wie von einer Marionette gelenkt zu werden und er ist wirklich abstoßend. Dafür ist sie um so schöner und sie will ihn offensichtlich auch. Er kann kaum lange wiederstehen und ist höchst beglückt, als sie sich von ihm löst. Das ist seine einzige Begegnung mit ihnen, bis er das Mandat viel später dann verliehen bekommt.

Dafür steigt er in seinem Clan bis zum Clansführer auf und will natürlich herausfinden, was aus Ankya geworden ist. Als er sie ausfindig gemacht hat, befiehlt er sie zu sich und will von ihr Aufklärung haben. Offensichtlich war die Aktion auf Sartaire ein Test der Zwillingsgötzen. Sie verweigert sich ihm nicht, im Gegenteil, preist sich ihm regelrecht an, wohl wissend, daß er etwas anderes von ihr erwartet. Und ihm wird auch sofort klar, daß er keine Chance auf sie hat. Sie war mit Jurzka nämlich bereits zusammen und hasste ihn deswegen für seinen Tod. Axx ist zutiefst betrübt, als ihm klar wird, daß er sie niemals haben wird und deshalb schickt er sie weg. Sie ist zwar verwundert, beklagt sich aber nicht und verschwindet schnell.

Dafür verändert die Begegnung Axx Cokroide vollends zum negativen. Er lässt sich eine junge Frau schicken, mit der er schon viel Spaß im Bett hatte. Sie kann ihn aber kaum erregen. Erst als er sie schlägt, kommt er langsam in Stimmung und das junge Mädchen muß in der Folge unter den Machtgelüsten des Clanführers schwer leiden.

Rhodan verzweifelt während der Tagträume des Cokroide langsam an diesem Lishget. Als sie in ihrem Schiff tatsächlich gesehen werden von einem Nodronen, wird es gefährlich. Bei Sichtkontakt hilft natürlich die gefälschte Kennung nicht mehr wirklich. Aber natürlich geht es wieder gut, denn plötzlich sind überall gefälschte Kennungen im Raum zu finden und Rhodan erkennt einen Virtuellbildner darin. Wiederum können sie entkommen und erreichen BalanceA oder besser eine Anlage nicht weit von dem Planeten entfernt, die reicht, um die Berechtigungen nach BalanceC zu schalten. Das klappt auch und Cokroide muß feststellen, daß nicht wirklich alles nach Plan verläuft. Aber er kann die Situation wieder unter Kontrolle bringen, anscheinend haben sich die Terraner und ihre Verbündenten verrechnet.

Dann kommt aber Errek Mookmher. Er appelliert an die Nodronen und macht ihnen klar, daß er der einzig legitime Nachfolger der Zwillingsgötzen ist. Und plötzlich ist Cokroide isoliert, nur noch umgeben von den Angehörigen des eigenen Clans. Die letzte Festung auf Mantagir ist in seiner Hand, aber umzingelt von den Feinden. Und da gerät ihm ausgerechnet Mookmher in die Finger.

Um einen Zugang zu finden, nimmt Perry sogar den Vorschlag von Pratton Allgame an, der sich verkleiden will und so wie eine Art Agent einen Weg von innerhalb Mantagirs in die Festung finden will. Perry akzeptiert, aber zunächst scheint Pratton kein Glück zu haben. Bis er sich aber von einer kräftigen Nodronin aufgabeln lässt, die ihn mit ins Bett nimmt. Sie erweist sich als die wunderbare Pelmid Sulcatob und natürlich hat sie jedes Interesse, ihn ins Innere des Palastes zu bringen. Sie schafft es auch, zusammen mit ihren Freunden, die natürlich ebenfalls Rebellen sind, einen Zugang zu finden und bevor Perry und die anderen noch eindringen können, gehen sie sozusagen schon mal vor.

Das bezahlen sie allerdings mit ihrer Freiheit, denn plötzlich sind sie ebenfalls umzingelt. Und als Perry endlich kommt, schafft er gerade – neben Bully – noch etwa zwanzig weitere Soldaten in den Palast.

Und erwischt den Nodronen, wie er über den Gefangenen steht. Über Errek, Pelmid und Pratton. Und die Peitsche mit den Nanoschnüren in der Hand hält. Und er kann nicht verhindern, daß sich die Schnüre der Peitsche in Pelmid bohren und sie zerteilen. Er kann ebenfalls nicht verhindern, wie sie sich in Pratton bohren und ihn ebenfalls sofort töten.

Aber er kann immerhin noch verhindern, daß er auch Errek tötet. Klar, der wird als Chef ja auch noch gebraucht. Die anderen dienen als Quotenopfer wesentlich besser.

Er hört noch, wie der Nodrone, scheinbar wahnsinnig geworden, bestimmte Namen ruft. Namen wie Ankya oder Jurzka oder Pelmid. Dann erschießt er den Clansführer.

Er kann nun nach Hause zurückkehren – nach kurzer Diskussion mit Mookmher, der ihn lieber in der Zukunft behalten würde. Und nachdem sie ein weiteres Problem gelöst haben. Der Zwillingsturm der Wissenschaftler von Cor'morian wurde ja vernichtet und damit gab es natürlich auch keine Maschine zur Zeitreise mehr. Aber sie haben noch ein Redundanzmodell versteckt, nämlich auf dem Platz der Wissenschaften, den wir schon aus Band 1 kennen. Es klappt zwar nicht gleich, aber nachdem Bully den Marsbus lange genug über dem Platz kreisen lässt, klappt es dann schließlich doch.

Und was noch besser ist – bevor sie wieder nach Hause kommen, klären sie auch gleich noch das Problem mit der fernen Zukunft. Natürlich gilt immer noch „Es geschieht, weil es geschah“. Deshalb lässt sich an der Geschichte, wie sie passiert ist, sicher auch nichts mehr ändern. Aber genauso natürlich ist es eine mögliche Zukunft von vielen, in denen Perry und Co gelandet sind und damit ist es genauso wahrscheinlich oder unwahrscheinlich wie jede andere mögliche Zukunft, daß sie wirklich in dem Zeitstrom landen, den sie hier gerade kennengelernt haben.

Eine elegante Möglichkeit, sich diese Zukunft wieder vom Hals zu schaffen ...

Fazit

Der sechste und letzte Band soll Höhepunkt und Abschluß dieser kleinen Reihe mit dem Titel Odyssee sein und Uwe gibt sein Bestes, um das auch zu erreichen. Aber er kann diesem Anspruch nicht vollständig gerecht werden, obwohl die Geschichte durchaus lesenswert ist. Woran liegt es dann, daß der Roman trotzdem nicht vollständig überzeugen konnten? Dafür gibt es viele Gründe.

Zum einen wäre es wirklich besser gewesen, auf die Lebensgeschichte des Cokroide zu verzichten. Uwe versteckt die Absicht auch geschickt hinter einer lang ausgedehnten Geschichte in der unterirdischen Station, aber er lässt viele der Stationen im Leben des Cokroide Revue passieren, die für die Situation heute entscheidend sind. Sie sind aber für die Geschichte nicht wirklich wichtig.

Was noch dazu kommt, mit der Geschichte in der Anlage um Ankya und Jurzka, kann er wirklich Spannung erzeugen. Die aber leider im Nichts verpufft, weil das Geheimnis, das er aufbaut, nicht wirklich überrascht und eigentlich gar kein Geheimnis ist. Spannung ins Nichts zu erzeugen, enttäuscht den Leser aber und genau das war hierbei das Problem.

Ebenfalls eher zweifelhaft erscheint die Rolle des Lishget On Paz als Tambu-Superman, der immer dann, wenn nix mehr geht, doch noch irgendwo eine Liane herbekommt und irgendwas aus seinem technischen Zauberkasten holt. Deus ex Machina, vielleicht die langweiligste Form, einen Konflikt aufzulösen. Der apokalyptische Endkampf wird deshalb doch etwas sehr reduziert. Dazu kommt, daß die Technik im Wesentlichen dem entspricht, was wir von früher her kennen. Warum also die Hyperimpedanz, wenn doch ohnehin wieder alles möglich ist und damit die Episode des derzeit aktuellen Zyklus nur ein lauer Aufguss ist, um die „guten alten Zeiten“, als Perry noch das Weltall eroberte, irgendwie wieder zu erzeugen?

Und Pratton – unser Meisterdieb mutiert zum Mutanten, hat plötzlich „Gefühle“, daß nämlich noch irgendeiner sterben wird. Na, wer wird das wohl sein, wo wir doch wissen, daß in der derzeit aktuellen Handlung der Serie, die ja nach „Odyssee“ spielt, auf jeden Fall Perry, Bully und Fran noch herumlaufen? Das kann ja eigentlich nur Pratton selber sein. Dieses Stilmittel tauchte in Atlans Abenteuern in Omega Centauri ebenfalls schon mal auf, aber da war es wenigstens noch ein Mutant, der in die Zukunft sehen kann, der diese „Gefühle“ hatte. Das hätte wirklich nicht sein müssen.

Zu guter Letzt noch eine kleine Kritik, die eher mein persönliches Gefühl wiederspiegelt. Seit Band 2 war mir klar, daß nur eine Person überhaupt das Recht hat, Cokroide aus der Handlung zu nehmen, und das ist die gefolterte Pelmid Sulcatob. Und was passiert? Sie stirbt! Ohne den Saukerl mitnehmen zu dürfen! Uwe, das nehme ich Dir persönlich übel ;-). Nein, Spaß beiseite. Das ist eine persönliche Empfindung, die Uwe eben anders gelöst hat. Das muß man akzeptieren. Aber gerne gelesen habe ich das trotzdem nicht.

Insgesamt war die Idee, den Zyklus in der Zukunft spielen zu lassen, nicht wirklich geglückt. Die Handlung hätte besser in einem anderen Teil des Universums gespielt, es gab eigentlich nichts, was den Ausflug in die Zukunft rechtfertigte. Und dann werden wir am Ende noch mit der Erklärung abgespeist, daß es immer noch fraglich ist, ob die Terraner wirklich in dieser Zukunftslinie landen werden, oder eben halt nicht. Der Zyklus ist demnach also absolut überflüssig und für den „Kanon“ der Serie überhaupt nicht relevant? Wozu das dann alles? Nur so? Kann schon sein, daß es kezerisch ist, eine Serie in Frage zu stellen, die nur unterhalten will. Und das auch noch deswegen, weil sie genau das macht: Nur unterhalten. Aber von Perry Rhodan erwartet man inzwischen eben irgendwie mehr. Und wenn die Macher dieser Verantwortung nicht mehr gerecht werden, dann sollte man zumindest die Frage stellen dürfen, ob das Absicht ist.

Leser, die der Serie schon lange treu sind, hätten wirklich gerne ein Mindestmaß an Überbau in einer solchen Handlung. Und nicht nur nette bis manchmal sogar spannende Unterhaltung.

Aber in der Hinsicht hoffe ich auf „Lemuria“. Der Name ist jedenfalls vielversprechend.

PR - Odyssee

1. Die Kolonisten der Zukunft
2. Der geheime Krieg
3. Das Energie-Riff
4. Die Traumkapseln
5. Das strahlende Imperium
6. Die Lebensboten


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