40. Marten Veit - Tod den Cirr
Die Welt der Cirr ist scheinbar noch unversehrt. Als die RUBIKON sich zögernd annähert, sind die Virgh verschwunden. Die Cirr leben noch und bitten die Menschen, sie auf ihrer Welt zu besuchen. Scobee stellt daraufhin ein Landungskommando zusammen, an dem außer ihr selbst auch Jelto, Jarvis und Siroona teilnehmen. Die Foronin begleitet die Menschen auf diese Welt. Außerdem ist noch die Projektion von Cloud mit dabei, die ihm ermöglicht, alles mitzuerleben, als sei er persönlich auf dieser Welt anwesend. Die Cirr entpuppen sich als Wesen, die aus Krebsen hervorgegangen sind. Sie bitten die Menschen, ihnen zu ihrem Herrscher zu folgen und begleiten sie zu einer gewaltigen Halle, einem muschelartigen Gebäude, in dem sich die Cirr zu versammeln scheinen. Aber Jelto ist misstrauisch. Er nimmt bei den Pflanzen eine merkwürdige Grundstimmung wahr, die ihm nicht gefallen will. Und als er sich einiger der Pflanzen näher annimmt, stellt er fest, dass sie von irgendetwas befallen sind. Er ist erschrocken, weiß aber nicht, was er tun kann. Und deshalb will er sich den anderen anvertrauen. Cloud ist mittlerweile geistig wieder auf die RUBIKON zurückgekehrt, weil er in der Zentrale eine Bewegung ausgemacht hat, die da eigentlich gar nicht sein dürfte. Seine Projektion begleitet sie zwar auch weiterhin, ist aber merkwürdig unbeseelt. In der Zentrale sieht er Nathan, der sich in einen der Sessel gesetzt hat, als würde er das Schiff steuern. Er gestattet, dass das Schiff mit ihm kommuniziert, dass er mit dem Schiff interagiert und alles miterlebt, was außerhalb des Schiffes passiert. Außerdem gestattet er, dass Aylea sich ebenfalls in das Netz einklinkt und auf dieser Ebene mit seinem Vater kommuniziert. Aylea ist zunächst von dem verwirrten Geist des Mannes fast überfordert, kann aber einen Zugang zu ihm finden. Unterstützt wird er dabei von SESHA, die ihren Geist im Zweifel gegen den Nathan Clouds abschirmt. Unterdessen ist auf dem Planeten einiges passiert. Jelto musste gar keine Information mehr abgeben, auch die anderen haben inzwischen bemerkt, dass etwas nicht stimmt. Die Cirr sind scheinbar von etwas übernommen, das sich durch die Luft übertragen kann und als Pflanzen zerplatzen und etwas freisetzen, reagiert Scobee blitzschnell und aktiviert den Schutzschirm. Jelto ist damit einigermaßen in Sicherheit, während Scobee selbst sich ihrer Haut zu wehren weiß und auf die merkwürdigen Angreifer schießt. Die Cirr spielen die ahnungslosen, aber einer von ihnen zerplatzt, als sich Siroona auf ihn wirft und setzt ebenfalls die merkwürdigen Sonden frei, die sich in ihm befinden, eine Art insektengroßer Roboter, die sie zu übernehmen versuchen. Sie fliehen und versuchen, wieder in die Kapsel zu gelangen, mit der sie sich auf den Planeten begeben haben. Das erweist sich aber als durchaus schwierig. Durch die aktivierten Schirme, kommen sie kaum noch vorwärts, außerdem erweisen sich die roboter als lernfähig. Sie durchdringen Schirme und erreichen so auch die Menschen. Jelto gerät fast in Panik, während Jarvis wenige Probleme damit hat. Schließlich erreichen sie das Beiboot, gelangen auch ins Innere, ohne allzu viele der Roboter in das Schiff zu lassen. Sie polen den Sog um, der nun nach außen bläst und die Roboter-Insekten fernhält. Die Menschen kommen gerade so gegen den Sog an, lassen sich auch von Scobee und Siroona ins Schiff schieben. Und gelangen so schließlich wieder an Bord, wo sie in einem Hangar der RUBIKON erst einmal unter Quarantäne gesetzt werden. Das erweist sich als gelungene Maßnahme. Denn Jarvis und Siroona sind tatsächlich befallen. Alle anderen scheinen verschont geblieben. Jarvis zu heilen, erweist sich als einfach, denn die merkwürdigen Vireninsekten erweisen sich als nicht unzerstörbar. Hitze oder Strahlung kann sie töten. Jarvis lässt sich daraufhin grillen, was in seinem neuen Körper kein Problem darstellt. Bei Siroona aber gibt es ein Problem. Sie wehrt sich dagegen, sich helfen zu lassen. Sie würde die Strahlung überstehen, die nötig ist, um die Eindringlinge abzutöten. Aber sie will es nicht zu lassen. Und so überredet Jarvis schließlich die Schutzhülle der Foronin, die seinem neuen Körper ähnlich ist, sie freizugeben, denn sie ist die einzige, die die Heilung wirklich verhindern kann. Es wäre zwar möglich, die Strahlung so weit zu erhöhen, dass auch die Rüstung durchdrungen werden kann, das würde aber nichts bringen, weil dann die Foronin ebenfalls tot wäre, was aber nicht das Ziel der anderen ist. Also überredet Jarvis die Schutzhülle, sie freizugeben, weil sie dadurch den Tod der Foronin fördern würde, und sie nicht darauf programmiert ist, das zu tun. Und Siroona wird gegen ihren Willen von den Eindringlingen geheilt. Überlebende Cirr werden daraufhin auf dem Planeten überall geortet, aber sie sind fast ausschließlich übernommen. Und die wenigen noch freien überlebenden, bitten die RUBIKON und John Cloud, sie zu töten. Was der Kommandant nach kurzem Zögern und der Bitte von Aylea, dieser Aufforderung zu entsprechen, auch tut. Er vernichtet die Welt indem er ihre Oberfläche verbrennt und damit alles Leben abtötet. Er erlöst damit die Cirr, aber nun ist ihm endgültig klar, dass die Virgh grausame Monster sind. Als sie den Planeten hinter sich lassen, ist die Stimmung entsprechend gedrückt. Durch Nathans merkwürdige Visionen, die Aylea zwischenzeitlich etwas kanalisiert hat, wird ihnen aber ein neues Ziel bereits diktiert. Sie fliegen zu einem Zentrum, zu einem Knotenpunkt. Die Manipulation der Hintergrundstrahlung hat nämlich ein Zentrum, das Nathan in seinen Visionen gesehen hat, und dort fliegen sie hin. Als sie an diesem Zentrum ankommen, treffen sie auf eine Art Hornissennest und an der klebt die PERSPEKTIVE. Sie ist energetisch tot, alle Kugeln, die sie bisher auf verschiedenen Bahnen umlaufen haben, kleben ebenfalls am Hornissennest. Roboter waren überall um das Schiff herum. Bevor John etwas unternehmen kann, werden sie wieder einmal beschossen. Die Schiffe sind plötzlich da, offensichtlich kommen sie aus dem Hornissennest, aber sie sind trotzdem wie aus dem Nichts aufgetaucht. John kann nicht anders, als die Flucht anzutreten, denn die Aktivierung spezieller Waffen wie Torrel würde Zeit kosten, die sie nicht mehr hatten. Die Schildbelastung steigt stetig. Bei 100 Prozent Belastung ist der Roman leider zu Ende und verschiebt die Auflösung auf die nächste Nummer … FazitMarten Veit schreibt leider viel zu selten, aber wenn er schreibt, dann richtig. So könnte man den Roman kurz zusammengefasst beurteilen. Die Geschichte ist absolut packend und hat ein gewaltiges Tempo, der Roman selber hat die Qualitäten eines Pageturners. Nach den Durchhängern der letzten Wochen ist mit dieser Nummer ein neuer Höhepunkt erreicht, der wirklich Neugier auf mehr macht. Die letzten fünf Folgen der Serie liegen noch vor uns, aber Band 40 markiert auf jeden Fall einen Meilenstein in der Geschichte, eine Story, die spannend und mitreisend ist und die auch bewegt. Anscheinend sind die Satoga tatsächlich nicht mehr am Leben. Das Schiff jedenfalls scheint zerstört. Und die Cirr sterben tragisch, unter Mithilfe der Menschen an Bord der RUBIKON, die sich als Gnadenakt dazu entschieden haben, die Überlebenden der Invasion zu vernichten. Das erscheint in jedem Fall gnädiger, als das Schicksal, das die Virgh ihnen zugedacht haben. Und Johns Vater hat lichte Momente, die sie auf die richtige Spur bringen. Der Roman ist wirklich stark und kraftvoll geschrieben und macht richtig Spaß. Er hat sich ein SEHR GUT verdient, eigentlich bewegt er sich sogar an der oberen Grenze dieser Wertung. |
Bad Earth25. Sobeks Plan26. Schatten über Crysral 27. Die Arche der Foronen 28. Das Ende der Freiheit 29. Am Rande der Galaxis 30. Jeltos Traum 31. Der Ruf der schwarzen Sonnen 32. Angriff der Gravo-Läufer 33. Der Vergessene 34. Der Meister des verbotenen Wissens 35. Planet aus Glas 36. Die Brut 37. Das Geheimnis der Spore Auri 38. Der Große Krieg 39. Notruf der Cirr 40. Tod den Cirr 41. Das falsche Universum 42. Der letzte Ganf 43. Die Begegnung 44. Der Jahrtausend-Plan 45. Die träumende Galaxis Eigene Domainbad-earth.de.vu/ |

John Cloud entschließt sich, zu der Welt der Cirr zurückzukehren, weil er die Signaturen ihrer Raumschiffe auffängt. Bevor sie aber den Planeten der Cirr erreichen, stellt er fest, dass sich die Foronen sehr merkwürdig verhalten. Sie sind immer noch in ihrer Kabine eingesperrt, aber John hat auf Bitte von Aylea hin die strenge Isolation aufgehoben und ihnen einen Gemeinschaftsraum zwischen ihren Kabinen zugestanden. In diesem führen beide einem merkwürdigen Tanz auf, der auf eine offensichtliche Krankheit zurückzuführen ist. John beschließt, die Foronen im Schiff frei herumlaufen zu lassen, informiert aber seine Kameraden nicht darüber. Scobee ist darüber nicht sehr begeistert. Unterdessen nähern sie sich dem Planeten.