8. Achim Mehnert - Für Menschen verboten
Eigentlich ist das auch schon alles, was man über den Roman sagen kann. Die beiden GenTec Scobee und Resnik machen sich auf die Suche nach Jarvis. Dabei betreten sie eine Station der Heukonen. Die Entführung eines Schiffs der Vaaren erweist sich als durchaus wichtige Hilfe. Nachdem Rurkka mehr aus Versehen einen der Vaaren tötet, gehorchen die anderen und machen genau das, was Rurkka von ihnen verlangt. Sie dringen in die Station ein, nachdem die Vaaren klar gemacht haben, daß sie keien Störung wünschen. Aus Respekt vor den Vaaren gehorchen die Heukonen, obwohl sie durchaus Verdacht schöpfen. Die drei Eindringlinge lassen sich zu Jarvis führen und treffen dort wieder auf Sorkka, den designierten Nachfolger von Rurkka, der immer noch das Menschenmaterial sucht, mit dem er die einmaligste Schöpfung seines Lebens erschaffen kann. Sie schaffen es, gegen ihn zu gewinnen und helfen auch Jarvis, die Nanomaschinen in sich aufzunehmen. Dann fliehen sie gemeinsam aus der Station, verfolgt von einigen der Heukonen, die mittlerweile wohl doch herausbekommen haben, daß Rurkka inzwischen zu den Verrätern gehört. Währenddessen wird John von der Königin befragt, die es zunächst auf sanfte Weise mit Verführung versucht, dann aber zu Foltermethoden greift und ihn an den Rand seines persönlichen Untergangs bringt. Als er gerade so weit ist, sich den Tod zu wünschen, um den Qualen zu entgehen, greifen die Menschenflotten an, die sich vor der Station der Vaaren versammelt haben. Die Königin befiehlt den Angriff ihrer Rochenschiffe. Gnadenlos vernichten die Schiffe die Angreifer, sie unternehmen nicht einmal den Versuch, die Gegner möglicherweise zu verschonen. Darnok ist auf dem besten Weg, sich John Cloud zu nähern. Er dringt in den Palast ein und trifft dort auf Wächter und Vaaren. Er stellt fest, daß es gar nicht so einfach ist, den persönlichen Zeitschirm aktiv zu halten. Mehrmals wird er beinahe entdeckt, aber er nähert sich dem Gefangenen an und stellt dann ebenfalls fest, daß die Menschen angreifen und von den Vaaren zurück geschlagen werden. Dafür findet er John und nimmt ihn in seinen Zeitschirm mit auf. Zusammen fliehen sie aus dem Palast, während die Alarmglocken schrillen. Die GenTec sind zusammen mit Rurkka entkommen und in dem Vaarenschiff auf der Flucht. Sie wollen John suchen und deshalb fliegen sie ebenfalls zum Palast der Königin. Darnok und sein Schiff fliehen vor den Vaaren und fliegen genau auf ein vereinzeltes Vaarenschiff zu. Sie scheinen in der Falle zu sitzen, aber dann ortet Darnok Schwingungen von Menschen. Offensichtlich sitzen die Freunde in dem Schiff. Sie werden von dem Vaaren aufgenommen, die immer noch getreulich jeden Befehl befolgen. Gemeinsam fliegen sie tiefer in den Kubus, um sich vor den Vaaren in Sicherheit zu bringen. Aber die Sicherheit ist nur eine scheinbare. Irgendwann müssen sie sich dem Gegner stellen, ob sie wollen, oder nicht. Allerdings drehen die Gegner ab, bevor es richtig gefährlich werden kann. Ratlos schauen sich die Gefährten an, vor allem, als sie bemerken, daß auch die im Schiff mit ihnen gefangenen Vaaren plötzlich den Verstand zu verlieren scheinen. Die Heilige Zone ist es, die für Orientierungslosigkeit und Angst sorgt. Cloud erinnert sich kurz an die sieben Hirten, sie sehen verschiedene Hinweistafeln, von denen sie eine bergen. Darnok untersucht sie und bemerkt, daß sie Schwingungen aussendet, die von den Vaaren empfangen werden können. Da erreicht sie das Ultimatum der Königin der Vaaren. Sie sollen umkehren, sonst würde etwas fürchterliches, unausweichliches geschehen. Die Gefährten sind sich nicht sicher, ob das wirklich eine Drohung war, oder nur die Angst, daß sie etwas wirklich schreckliches auslösen könnten. Mit dieser Angst verlassen wir unsere Freunde bis zur nächsten Folge von Bad Earth. FazitEigentlich kann man über den Roman nicht sehr viel sagen. Die drei Handlungsebenen, die über 50 Seiten des Romans ausmachen, sind einigermaßen vorhersehbar und bergen kaum Überraschungen. Rurkka, der in Band 7 noch eine durchaus vielschichtige Persönlichkeit war, wird vollkommen vernachlässigt, handelt kaum noch wie die zerrissene, gequälte Persönlichkeit, die er noch einen Roman zuvor verkörpert hat und insgesamt passiert alles genau so, wie man es erwartet: Die Helfer dringen in die jeweiligen Burgen ein, finden die jeweils zu rettenden und fliehen aus den Burgen, treffen sich dann rein zufällig auch noch, weil die einen grade von dem Bau wegfliegen, den die anderen anfliegen wollen und machen sich dann gemeinsam vom Acker, mit dem Ultimatum der Königin im Nacken. Nicht wirklich überzeugend. Die besten Teile des Romans waren noch diejenigen, in denen der arme John von der Königin gefoltert und gequält langsam aber sicher die Lust am Leben verliert. Das war wirklich kraftvoll geschildert. Aber ansonsten ist die Geschichte eher zum schnell abhaken. Eines ist wirklich noch rätselhaft, und das ist die Geschichte mit den sieben Hirten. Offensichtlich wird sie auch im nächsten Band näher beleuchtet. Ein Geheimnis, das so schnell aufgeklärt wird? Hoffentlich nicht. |
Bad Earth1. Armageddon2. Phantomjagd 3. Die letzte Enklave 4. Welt unter Eis 5. Der Auserwählte 6. Flucht in den Aqua-Kubus 7. Meister der Materie 8. Für Menschen verboten 9. Die Grenze zum Nichts 10. Jenseits der Grenze 11. Architekten der Zeit 12. Planet der Kriege 13. Das Komplott der Jay'nac 14. Rückkehr ins Sonnensystem 15. Die Dschungelwelt 16. Hinter dem Schattenschirm 17. Die neue Menschheit 18. Endstation der Träume 19. Fremde unter Fremden 20. Auf dem Gipfel der Macht 21. Operation Omikron 22. Im Herzen der Macht 23. Skytown 24. S.O.S. vom Mars 25. Sobeks Plan Eigene Domainbad-earth.de.vu/ |

Der vorliegende Roman ist der zweite Band eines Zweiteilers von Achim Mehnert und als solcher schließt er nahtlos an Band 7 der Serie an. Die Geschichte verteilt sich auf drei Ebenen. Die eine Ebene wird von John Cloud und der Königin gestaltet, die zweite von Rurkka, dem Schöpfer und den drei Gen Tec und die dritte Ebene stellt der immer noch unentdeckte Darnok dar.