6. Claudia Kern/ Geralt di Cordoba - Flucht in den Aqua-Kubus
Als sie das Schiff verlassen haben, das von irgend etwas aufgehalten wurde, finden sie sehr schnell heraus, dass eine Art Gespinst um das Schiff liegt. Sie versuchen, es zu zerstören, aber die Waffe, die sie von Darnok erhalten haben, löst gewaltige Explosionen aus, die die beiden Wesen von der Erde in Gefahr bringen. Während John gegen die Wand des Schiffes geschleudert wird, die nachgibt und ihn ins Innere lässt, verschwindet Jarvis irgendwo. Der GenTec kommt in einer Höhle wieder zu sich, wo eine Art Delphin zu schwimmen scheint. Als er der Höhle entkommen will, wird er von Korallen und Pflanzen zurückgehalten. Gerade, als er wirklich in Gefahr gerät, befreit ihn das Delphinwesen, indem es die Pflanzen zerstört. Cloud geht zusammen mit Scobee wieder aus dem Schiff und wird somit von Resnick getrennt. Etwas kommt ihnen dazwischen und verhindert, dass sie wieder in das Schiff kommen. Auch Darnok ist daran nicht ganz unbeteiligt, er lässt sie nicht mehr herein, nutzt die Gelegenheit zu einer Lektion für Resnick, dem er klar zu machen versucht, dass er nicht aus Freundschaft zu den Menschen handelt, sondern deshalb, weil er in dieser Welt nicht der einzige Mensch sein will. Um nicht einsam zu sein, hilft der den Menschen. Als er das zugegeben hat, sind Cloud und Scobee verschwunden. Darnok lässt das Karnut nach ihnen suchen. Mittlerweile hat Jarvis seinen scheinbaren Wächter mit einer selbst gebastelten Waffe betäubt und versucht, aus der Höhle zu entkommen. Die zerstörten Pflanzen sind keine Gefahr mehr. Aber aus der Höhle zu entkommen, ist gar nicht so leicht. Zu viele scheinbare Ausgänge, die sich als Sackgassen entpuppen. Als er endlich eine Lichtquelle entdeckt, muss er feststellen, dass sie nicht wirklich in die Freiheit führt, sondern lediglich in eine andere Höhle. Da kommt das Wesen wieder, das er Joe genannt hat. Darnok steuert mit dem Karnut eine Stadt an, die sie auf dem Meeresgrund entdecken. Auch Scobee und John schwimmen in diese Richtung. Dabei machen sie erstmals Bekanntschaft mit einer merkwürdigen Erscheinung. Ein fremdes Wesen, das diese Welt offensichtlich so formt, dass sie seiner Vorstellung von Harmonie entspricht, erzählt seine Geschichte. Wie es von seiner Heimat entführt wurde, wie seine Artgenossen sterben, wie er in den Aqua-Kubus kommt und die Wesen, die diese Welt beherrschen, ihn mit immer neuen Fremdkörpern ärgern, die er mühsam wieder in die Harmonie einfügen muss. Und wie schließlich die Menschen dort erscheinen, die er zunächst ignorieren will, die ihn dann aber mehr und mehr ärgern. Scobee und John finden Resnick, der sich einiger Aliens erwehren musste. Die beiden haben zuvor die schlafenden Körper von anderen Aliens entdeckt. Gemeinsam wollen sie wieder ins Schiff und tun damit das, was das merkwürdige Wesen von ihnen erwartet. Als sie plötzlich einer Gruppe von Außerirdischen gegenüberstehen. Das selbe Problem hat Jarvis. Außerirdische, die plötzlich da sind und ihn und Joe aufhalten. Jarvis merkt plötzlich, dass Joe kein Wächter, sondern ebenfalls ein Gefangener war, der nur Trost aus der Anwesenheit des Menschen schöpfte. Joe greift die Aliens an und wird getötet, was Jarvis sehr berührt. Er selbst verhält sich passiv. Als eines der Wesen die Hand ausstreckt, berührt er diese und hat danach Bilder in seinem Kopf, die ihm klarmachen, dass er eine telepathische Botschaft erhält. Die Bilder sind eindeutig. Er soll mitkommen, denn die Fremden wollen ihn untersuchen. Er will sich weigern, aber die Fremden machen ihm klar, dass ihn dann dasselbe Schicksal erwartet, wie Joe. Also geht Jarvis mit. Die drei anderen sind weniger begeistert von den telepathischen Botschaften und wollen sich weigern. Aber auch sie erhalten nicht wirklich eine Chance. Plötzlich erscheint das merkwürdige Wesen, das wirkt wie ein gewaltiger, schwarzer Teppich, das größer als ein Fußballfeld ist. Dieser Teppich senkt sich auf sie alle nieder, löst das Material ihrer Tauchanzüge auf, das sich bisher als weitgehend unzerstörbar erwies, und bringt die Menschen in große Gefahr. John schluckt Wasser und etwas anderes, ist vollkommen von dem Wesen eingehüllt und gerät in Panik ... Und damit haben wir wieder mal einen Cliffhanger. FazitTja, spannend ist der Roman durchaus und die Szenen, die das merkwürdige Teppichwesen hat, die in der Gegenwart geschrieben sind, sind geradezu genial. Trotzdem ist die Handlung doch etwas dünn geraten. Was im Band zuvor zuviel an Informationen drin war, scheint hier zu fehlen, und so bewegen sich unsere neuen Freunde fast im ganzen Roman im Kreis. Im Endeffekt haben sie nichts erreicht, außer sich von den Aliens gefangen nehmen zu lassen. Vermutlich war das durchaus Absicht, aber etwas mehr hätte schon passieren können. Wobei der Roman trotzdem nicht schlecht geschrieben war. Die GenTec und der Mensch werden gut charakterisiert, weiterhin schwelt der Konflikt zwischen ihnen, die Beziehung ist nicht einfach. Trotzdem müssen sie in der Fremde irgendwie zusammenhalten. Und dann sind da immer noch die Gefahren dieser neuen Umgebung, die durchaus zu faszinieren vermag. Ein fader Nachgeschmack bleibt trotzdem zurück. Und wer ist eigentlich Geralt die Cordoba? Oder anders: wer auch immer es ist, hätte er oder sie sich nicht ein anständiges Pseudonym ausdenken können? Mir hat mal ein Autor gesagt, wenn man selber schreiben will, dann ist es nicht sehr sinnvoll, sich irgend ein bescheuertes Pseudonym zuzulegen. Normale Namen sind wesentlich besser, ein Pseudonym dieser Art kann hingegen dazu führen, dass ein Roman schon mal deswegen abgelehnt wird. Wenn Geralt mit diesem Namen durchkam, muss er schon vorher für den Verlag tätig geworden sein. Insofern vermute ich, dass es ein alter Bekannter ist. Wie auch immer, ich bin gespannt auf den Doppelband von Achim Mehnert. Das letzte, was ich von ihm gelesen habe, war sein Beitrag zu Atlan. Schlimmer können die Romane nicht werden, eher besser. Insofern denke ich, kann man sich darauf freuen. |
Bad Earth1. Armageddon2. Phantomjagd 3. Die letzte Enklave 4. Welt unter Eis 5. Der Auserwählte 6. Flucht in den Aqua-Kubus 7. Meister der Materie 8. Für Menschen verboten 9. Die Grenze zum Nichts 10. Jenseits der Grenze 11. Architekten der Zeit 12. Planet der Kriege 13. Das Komplott der Jay'nac 14. Rückkehr ins Sonnensystem 15. Die Dschungelwelt 16. Hinter dem Schattenschirm 17. Die neue Menschheit 18. Endstation der Träume 19. Fremde unter Fremden 20. Auf dem Gipfel der Macht 21. Operation Omikron 22. Im Herzen der Macht 23. Skytown 24. S.O.S. vom Mars 25. Sobeks Plan Eigene Domainbad-earth.de.vu/ |

Im Aqua-Kubus angekommen, versuchen sich die Menschen, mit ihrer neuen Umgebung zu arrangieren. Darnok steuert im Karnut tiefer in diese Welt hinein, die wie der Meeresgrund zu sein scheint, voller Wasser, aber auch mit der Oberfläche eines Planeten ausgestattet.
Darnok schickt zwei der Menschen nach draußen und materialisiert dazu aus dem Material des Schiffes vier Taucheranzüge. G.T. Jarvis und John Cloud gehen gemeinsam, obwohl sich gerade diese beiden nicht sehr gut verstehen. Immer noch gibt es Spannungen zwischen den drei GenTec und dem Menschen, die der Mensch aber zu überwinden versucht. Auch Scobee versucht alles, nur Jarvis scheint sich nicht auf den Menschen einlassen zu wollen.