Atlan - Obsidian - Romane
1. Im Licht des Kristallmondes von Hubert Haensel Atlan-Obsidian
So kam es Ende der sechziger Jahre zunächst zu einem Vorschlag von Hanns Kneifel, aus dem die ersten Zeitabenteuer-Taschenbücher resultierten, die Anfang der neunziger Jahre ihre endgültige Form als blau-silberne Atlan-Hardcover fanden und in insgesamt 13 Folgen den Grundstein für eine Buchserie um den Arkoniden legten, die fortgesetzt wurde zunächst mit eigenständigen Romanen von Rainer Caster, schließlich mit Atlan-Büchern, die aus ehemaligen Heftromanen zusammengestellt wurden. Ein zweiter Versuch, Atlan auf den Markt zu bringen, war die Heftserie Atlan, die bereits ein Jahr nach den Zeitabenteuern zunächst monatlich an die Kioske kam. Kurt Bernhardt hatte damals gefordert, den Erfolg von Perry Rhodan zu wiederholen und so kam Atlan zu seiner eigenen Serie, die dann vierzehntäglich und schließlich wöchentlich über fast zwanzig Jahre erscheinen sollte. Mit Band 850 schließlich wurde die Serie eingestellt und gilt heute als die größte abgeschlossene Science Fiction Serie der Welt. Hatte Atlan zunächst noch eine Nebenrolle in seiner eigenen Serie, indem er lediglich die Einsätze von Tekener und Kennon, seinen beiden Spitzenagenten bei der USO, koordinierte, so war doch schon damals das Credo, das "absolute Abenteuer" in Form von Geschichten auf einem ganz anderen Niveau als PR zu bieten. Mehr Action, mehr Abenteuer, weniger Überbau, das war das Ziel, das auch durchaus erreicht wurde. Als die Fans verlangten, mehr von dem Arkoniden in der Serie zu lesen, wurde die Subreihe "exclusiv" eingeführt, die alle vier Wochen in der regulären Serie erschien und die Jugendabenteuer des Arkoniden schilderte. Später geschah das dann sogar vierzehntäglich, bis man schließlich nur noch Abenteuer des jungen Atlan brachte, zumindest bis zu Band 299 der Serie. Danach, Mitte der siebziger Jahre, schwenkte man mehr auf Fantasy-lastige SF um, Atlan erlebte zwischen Band 300 und 499 viele Abenteuer auf einem neuen Atlantis, auf dem eine Menge mehr möglich war, als in der regulären SF-Welt von Perry Rhodan. Erst danach besann man sich wieder auf pure SF und kehrte mit Atlan auf die SOL zurück. Schließlich wurde die Serie mit einem Themenkomplex um Evolo abgeschlossen. Jahre später wurde der Wunsch der Leser erfüllt und mit Traversan eine erste Kurzserie unter dem Label Atlan gestartet. Danach mussten die Leser noch einmal vier Jahre lang warten, bevor es schließlich mit dem Centauri-Zyklus weiterging. Auf Obsidian mußten die Leser aber nicht so lange warten. Nur ein Jahr nach dem Centauri-Zyklus geht die Serie Atlan mit einem neuen Minizyklus von 12 Bänden in eine neue Runde. Obsidain schließt ziemlich nahtlos an den Centauri-Zyklus an und startet an dem Sonnentransmitter, den Atlan in dem Minizyklus in der Dunkelwolke Omega Centauri fand. Bekannte Figuren aus der Serie des letzten Jahres werden ebenfalls auftreten, aber die Reihe wird trotzdem, wie üblich, Einsteigerfreundlich gestaltet. Neben den blauen Hardcovern, die nach den Zeitabenteuern und einem dreibändigen Kurzzyklus von Rainer Castor mittlerweile die Jugendabenteuer aus der ersten Atlan-Heftserie beinhaltet, ist das die zweite, derzeit aktive Atlan-Serie. Der Startschuß zur Serie an den Kiosken fiel am 7. Mai 2004. Die Romane werden zeitgleich auch im Kommunikationsorgan des PROC, dem TERRACOM, besprochen. Für das TERRACOM wurde eine Einrichtung der Perry Rhodan Perspektive übernommen, nämlich die Bewertungsskala. Ich habe die Bewertungen, obwohl das ansonsten auf meinen Seiten nicht üblich ist, in diesem Fall einfach mitübernommen. Die Obsidian-Bände werden also auch einmaligerweise benotet. |
Obsidian
1. Im Licht des Kristallmondes |

Der unsterbliche Arkonide hat zu allen Zeiten und in allen Publikationsformen für Furore gesorgt. Angefangen hat er in Perry Rhodan Band 50, als er zum ersten Mal aufgetreten ist, und schon bald war er für die Macher der Serie so wichtig, dass er auch in einigen wichtigen Publikationen eine immer bedeutendere, um nicht zu sagen eigenständige Rolle spielte.