Atlan - Die Heftserie kehrt zurück
1. Zyklus: Obsidian Atlan - eine kurze Geschichte der Menschheit
Ein klein wenig zurecht. Hauptfiguren der neuen Serie waren nämlich Ronald Tekener, einer der Spitzenagenten aus der United Stars Organisation, und dem Komsokriminologen Sinclair Marout Kennon, der so etwas wie ein Mutant ist, dessen Fähigkeiten sich im kriminologischen Bereich bewegten. Kennon hatte bereits in Band 1 einen Unfall. Da Atlan seine Fähigkeiten auf jeden Fall für die USO erhalten wollte, traf er die Entscheidung, das geniale Gehirn des Spezialisten, das unversehrt geblieben war, zu erhalten. Und so entstand die Vollprothese, die aus Kennon eine Art Roboter mit menschlichem Gehirn machte. Ein Android, der mit seiner neuen Identität kaum klar kam, aber sich doch neben Tekener auf der Freihandelswelt Lepso bewähren mußte. Diese klassischen Abenteuer, die sich zunächst mit der Organisation Condos Vasac beschäftigten, sind heute wieder als ebook in Zusammenarbeit mit readersplanet.de erhältlich. Die Condos Vasac stellten sich als Organisation der Akonen heraus, und waren nur der Anfang. Nach einer Serie von Kurzzyklen, wendeten sich die Macher der Jugend des Arkoniden zu und brachten so endlich den Unsterblichen selbst vermehrt in die Handlung ein. Die Jugendabenteuer erscheinen derzeit in den Hardcovern, bereits der zweite Zyklus, der von Atlans Begegnung mit den Varganen handelt, sind derzeit in Bearbeitung und erscheinen im regelmäßigen halbjährlichen Rhythmus. Danach wagte sich William Voltz als Exposeautor an eine Episode, die so etwas wie Neuland in Deutschland war. Atlans Abenteuer im Atlantis-Zyklus bewegten sich auf einer Ebene, die eher an Fantasy denn an Science Fiction erinnerte, aber leider nicht ganz konsequent zu Ende gebracht wurde. Der Zyklus erstreckte sich über 200 Bände, von 300 bis 499. Im Nachfolgezyklus ging es dann wieder um Science Fiction. Atlan ging hinter die Materiequellen und nach seiner Rückkehr an Bord der SOL, die somit von der Perry Rhodan- in die Atlan-Serie wechselte. Band 500 bis 674 spielten an Bord des Raumschiffes. Ab Band 675 erschien der Zyklus "Im Auftrag der Kosmokraten", der bis zum Ende der Serie im Jahre 1988 geführt wurde. Mit Band 850 mußte die Serie mangels entsprechender Verkaufszahlen eingestellt werden. An dieser Stelle könnte es zu Ende sein. Aber Atlan war in der PR-Serie immer noch eine wichtige Figur und die Faszination wich nicht. Zunächst wurden Romane des Helfen als Hardcoverserie herausgegeben, die die Taschenbücher Hans Kneifels in der Vergangenheit der Erde chronologisch präsentierte. Die Zeitabenteuer sind legendär und in 13 Bänden in dieser ansprechenden Aufmachung neu aufgelegt worden. Danach folgten drei Romane aus der Feder Rainer Castors, der sich eine Handlungslücke zunutze machte und vollkommen neue Geschichten präsentierte. Danach machte man sich an die Aufarbeitung der Jugendabenteuer, deren erster Zyklus "Der Kristallprinz", mit Band 17 begann. Seit Band 24 läuft der Varganen-Zyklus. Bis jetzt sollen alle Jugendabenteuer des unsterblichen in dieser Ausgabe erscheinen. Im Heftbereich tat sich lange Zeit nichts, bis im Jahre 1999 schließlich die Traversan-Serie ins Leben gerufen wurde. Atlan wurde in die Vergangenheit verschlagen, als er ein Artefakt der Lemurer entdeckte, das sich als Zeitmaschine entpuppte. Er landete zirka zenhtausend Jahre in der Vergangenheit, auf dem Planeten Traversan, und erlebte dort Abenteuer, die ihn sogar bis nach Arkon führten. Am Ende sollte ihm eine Rückkehr in die heutige Zeit aber nicht vergönnt sein. Anstatt mit einer Zeitmaschine zurückkehren zu können, mußte er mit seinen Begleitern in der Vergangenheit bleiben. Er versteckte sich auf Traversan, richtete sich dort eine Überlebenskuppel ein, wie er sie schon von der Erde kannte und blieb dort, bis er die aktuelle Handlungszeit wieder erreichte, dann kehrte er zurück. Um zehntausend Jahre gealtert. Nach 12 Bänden war die Serie planmäßig an einem Ende angekommen und die Fans hofften, daß noch mehr dieser Minizyklen folgen würden. Fast vier Jahre mußten die begeisterten Leser auf eine Fortsetzung warten. Diese konnte allerdings nicht direkt an die Traversan-Abenteuer angeschlossen werden. In einer kurzlebigen Reihe von Hardcovern, die neben Atlan auch Romane aus den Serien Dragon, Mythor oder Terra Astra enthielt und unter dem Label moewig fantastic veröffentlicht wurde, erschien eine Art Fortsetzung, die es aus Sicht der Macher unmöglich machte, sinnvoll an die Abenteuer aus Traversan anzuschließen. Deshalb wurde ein gänzlich neuer Schauplatz konzipiert, eine Dunkelwolke namens Omega Centauri, die dem Zyklus dann auch den Namen gab. Atlan entdeckte wiederum Überreste lemurischer Zivilisation und deckte nebenbei eine Verschwörung auf, die bis in die arkonidischen Adelsschichten hineinreichte. Als oberster Bösewicht entpuppte sich ausgerechnet das Oberhaupt der Familie der Zoltral. Atlan verliebte sich außerdem in Li da Zoltral, eine Historikerin, die genauso Verdächtige wie Vertraute werden sollte. Und fand nicht nur den Verräter am arkonidischen Volk, der übrigens auch für die geklonten Minielefanten verantwortlich gemacht werden kann, sondern auch ein Artefakt der Lemurer, das es so in der Galaxis sonst nirgends mehr gab. Ein Sonnentransmitter der Lemurer. Auch diese Reihe endete mit dem zwölften Band. Die nächste Miniserie wurde aber fast sofort nach Abschluß dieses Zyklus angekündigt. Mit Obsidian knüpfte Uwe Anton als verantwortlicher Autor nahtlos an die Abenteuer aus dem Omega Centauri Zyklus an. Bevor Atlan, der im letzten Zyklus seine Freundin Li da Zoltral verlor und von Samkar, einem Roboter der Kosmokraten, erfahren mußte, daß er noch wichtig sei, nach Hause zurückkehren kann, verschlägt es ihn auf ein merkwürdiges Gebilde, das er aus ferner Vergangenheit kannte. Die Verlorene Plattform fängt seinen Transmittersprung auf und landet mit ihm zusammen in einem merkwürdigen, abgeschlossenen Gebilde, das von einem Wall aus Obsidian umgeben ist. Ein Kristallmond und mehrere Planeten, die sich hauptsächlich als Spiegelwelten eines ersten Planeten entpuppen, erwarten den Arkoniden. Die Obsidiankluft erweist sich als Backup-System eines Urschwarmes, ein Gebilde, das sowohl die Fähigkeiten der Sporenschiffe, als auch der späteren Schwarmgebilde in sich vereint. Durch einen Angriff der Chaotarchen wurde das Gebilde vernichtet. Ein Notfallprogramm verhinderte allerdings den endgültige Zusammenbruch. Der Beherrscher des Schwarms, Litrak, transferierte sein Bewußtsein in den Kristallmond, der so etwas wie die zentrale Recheneinheit darstellte. Als dann noch ein Cyno im Range eines Mago dazukam, wurde es gefährlich und lange, lange Zeit nachdem der Schwarm beinahe vernichtet wurde, schicken die Kosmokraten endlich jemanden, um nach dem Rechten zu sehen. Im Auftrag Samkars erscheint der Körper Li da Zoltrals mit einem fremden Bewußtsein im System. Um Sardaengars Zusammenschluß mit dem Gebilde zu verhindern. Das gelingt aber nicht. Sardaengar wird von dem Mond übernommen, was sich aber auch als Schlüssel zur Lösung des Problems entpuppt. Und dann war da noch Kythara, eine Varganin, auf die die Begleiter des Arkoniden von Bord der TOSOMA stießen. Lethem da Vokoban bricht zusammen mit einigen Begleitern aus dem Schiff und der Varganin zusammen auf, um den Arkoniden zu finden. Und am Ende finden sie ihn auch. Die Varganin aber verschwindet vorher und trifft erst im letzten Band des Zyklus auf Atlan. Sie wird im nächsten Zyklus offensichtlich noch eine Rolle spielen, wie schon der Titel "Kytharas Erbe" vermuten lässt. Daß es überhaupt weitergehen wird, und sogar nahtlos, mit der Nummer 13 der neuen Atlan-Serie, wurde bereits gegen Ende des Obsidian-Zyklus bekannt. Endlich hat der Arkonide damit - bis auf weiteres - wieder seine eigene Serie. Die Nachricht freute die Fans und Autoren der Serie gleichermaßen, traf allerdings zusammen mit einem wenig erfreulichen Ereignis, nämlich dem Tod von Thomas Ziegler, der soeben wieder ein die Perry Rhodan Serie einsteigen wollte, dem dieses aber leider nicht mehr vergönnt war. Auch für die Atlan-Serie wäre Thomas sicher eine Bereicherung gewesen. So nahe liegen gute und schlechte Nachrichten beeinander. Ohne Thomas wird es mit Perry Rhodan weitergehen - und eben auch mit Atlan, jedenfalls so lange die Fans das wollen, wie Uwe Anton auch klarstellte. Das Jahr 2004 wurde schon im Vorfeld als Atlan-Jahr bezeichnet und wird diesem Prädikat auch immer mehr gerecht. Der Unsterbliche jedenfalls wird uns weiterhin alle zwei Wochen mit seinen Abenteuern erfreuen. Und rechtzeitig zum Beginn des neuen Zyklus, präsentiert der Verlag auch eine eigene Homepage für den Arkoniden, die unter dem unten genannten Link zu erreichen ist. Geboten werden bislang nur wenige Informationen, sowohl über die Minizyklen, als auch die sonstigen Produkte um den Arkoniden, klassische genauso wie aktuelle. Künftig wird die Homepage hoffentlich eine interessante Quelle für Neuigkeiten aus der Welt Atlans werden. Atlan-Links |
Atlan-Heftserie
1. Obsidian |

Im Jahre 1969 entstand die Idee einer Schwesterserie zu Perry Rhodan. Da Atlan bereits in der Heftserie einen hohen Stellenwert einnahm und neben Perry Rhodan selbst die wichtigste Figur war, fiel die Wahl nicht schwer. Atlan startete mit einem Zyklus über den Lordadmiral der USO und seine Organisation - und mußte sich anfangs den Vorwurf gefallen lassen, dem Titelhelfen zu wenig Platz zu lassen.